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Veranstaltungen HS 2010

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Griechische Stilübungen I (2151)

Frank Gerber (frank.gerber@swissonline.ch)
Mo 12:15 ? 13:00
RAG-104

Information f?r BA- und MA-Studierende: Die griechischen Stil?bungen k?nnen im BA als Sprachkompetenz IIa (Wahlpflicht) und auf beiden Stufen (BA und MA) als Wahlmodul besucht werden. Der Leistungsnachweis wird durch SU ?Schriftliche ?bung? erbracht und durch das erfolgreiche Bestehen werden 2 Kreditpunkte erworben.

Die Konzeption der Stil?bungen ist so erweitert worden, da? ihr Beitrag zu einem ersprie?lichen und erfolgreichen Griechischstudium auch und gerade den Studierenden in der ersten Phase des Studiums einleuchtet und zur nahtlosen Fortf?hrung der sprachpraktischen ?bungen im Anschlu? an die Griechischen Sprach?bungen animiert. Da alle drei Veranstaltungen in einer Hand liegen, ergeben sich keine Reibungsverluste durch mangelnde Abstimmung oder Divergenz von Zielsetzungen.

Ziel: Die Griechischen Stil?bungen I setzen die Arbeit der Sprach?bungen auf h?herem Niveau fort und vertiefen diese durch ?bersetzungen zusammenh?ngender deutscher Texte antiken Inhalts in attische literarische Prosa.

Sie bereiten - utilitaristisch betrachtet - auf die Hin?bersetzung in der Diplomklausur vor, sind aber auch sonst der sicherern Beherrschung des Griechischen und besonders einer pr?zisen sprachlich-stilistischen Erfassung griechischer Texte bei der Her?bersetzung h?chst f?rderlich.

Vorgehen: Bei den ins Griechische zu ?bertragenden Texten handelt es sich entweder um ?bersetzungen griechischer Originalautoren der Klassik und des Attizismus, die im literarischen Hochattisch geschrieben haben, - oder um deutsche Texte antikisierenden Inhalts, deren Retroversion vorg?ngig von mir angefertigt bzw. ?berarbeitet worden ist.

Es wird jede zweite Woche eine schriftliche Hin?bersetzung als Hausaufgabe anzufertigen sein. Als Hausaufgabe deshalb, weil ich erwarte, da? einige Recherchen im Liddell-Scott, Menge und sonstigen avancierten Hilfsmitteln in die Anfertigung dieser Aufgabe eingehen sollten. F?r auffallendere Phrasen sollten auch die Fundstellen nachgewiesen werden. Diese Aufgabe mu? mir bis sp?testens Samstag der gleichen Woche postalisch (via snail mail oder E-Mail) zugestellt worden sein und wird nach Korrektur in der darauffolgenden Sitzung besprochen werden.

Alternierend dazu werden wir alle 14 Tage gemeinsam - werkstattm?ssig - einen Text ins Grechische ?bersetzen. Dies dient der Schulung methodischen Vorgehens und der Sensibilierung auf h?ufig auftretende Schwierigkeiten.

In jeden Semesterkurs kann - in Absprache mit den Teilnehmern - eine simulierte Diplomklausur (120 min. dt.-gr., mit Taschenw?rterbuch als einzigem erlaubten Hilfsmittel) angeboten werden; das Ergebnis dieser Klausur kann als Standortbestimmung f?r die Teilnehmer dienen. Dazu m?ssen allerdings ggf. zus?tzliche Sitzungstermine vereinbart werden.

Zeitaufwand/Studiengestaltung: Vorgesehene Besuchsdauer sind zwei Semester. Die ?bung wird aus didaktischen Gesichtspunkten nunmehr einst?ndig, aber daf?r jedes Semester angeboten. Eine Kopplung mit den Stil?bungen II erscheint w?nschenswert, ist aber nicht verpflichtend. Ein angemessenes Zeitbudget (mindestens zwei Stunden pro Woche, leicht mehr) f?r die sorgf?ltige Erledigung von Hausaufgaben mu? eingeplant werden.

Literatur (obligatorisch anzuschaffen):
-Griechische Grammatik, von Ed. Bornemann-E. Risch (Verlag Diesterweg, Frankfurt a. M.),
- Taschenw?rterbuch Deutsch-Griechisch von O. G?thling, bearb. v. B. Zimmermann (Verlag Langenscheidt, Berlin-M?nchen-Z?rich)
- Grund- und Aufbauwortschatz Griechisch, bearbeitet von Th. Meyer / H. Steinthal (Verlag E. Klett, Stuttgart)
- Repetitorium der griechischen Syntax von H.Menge-A.Thierfelder-J.Wiesner, ab 10. Aufl. Darmstadt 1999
Mindestens der Zugang (noch lieber der Besitz) zu Liddell-Scott, A Greek-English Lexicon mu? sichergestellt sein, damit Fundstellen und Verbreitung von Vokabeln und idiomatischen Wendungen ?berpr?ft werden k?nnen. Noch besser ist nat?rlich der Zugang zum TLG.