Mittwoch, den 5.3.2025 KO2-F-152 Einladung (PDF)
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Prof. Dr. Manuela Studer-Karlen (Bern)
Kulturelle Interaktionen zwischen Byzanz und Georgien im Mittelalter zugleich Mitgliederversammlung; Beginn: 18.15 Uhr Die frühe Annahme des Christentums war für die politische und kulturelle Entwicklung Georgiens von ausschlaggebender Bedeutung und bestimmte in der Folge die zahlreichen Auseinandersetzungen mit den ab dem 7. Jh. – mit Ausnahme von Armenien – fast ausschliesslich muslimischen Nachbarn. Auch die Annäherung an Byzanz, welche mit mehreren Hochzeiten zwischen den beiden Reichen während der Jahrhunderte ge-festigt wurde, war in politischer wie auch in künstlerischer Hinsicht in erster Linie aufgrund des christlichen Glaubens möglich. Im Laufe des 10. Jhs. erfolgte in Georgien die Durchsetzung der byzantinischen liturgischen Formen, deren Ursprung auf dem Berg Athos zu lokalisieren ist. 979/80 erlaubte der Byzantinische Kaiser Basilios II. die Gründung des Klosters für die Iberer im Nordosten der Halbinsel Athos. Das Kloster Iviron entwickelt sich in der Folge zu einem wichtigen Zentrum der byzantinisch-georgischen kulturellen Interaktion und der Verbreitung von Texten in georgischer Sprache. Im Vortrag wird der Fokus auf die daraus resultierenden kulturellen Kontakte zwischen Byzanz und Georgien zwischen dem 10. und dem 14. Jh. gelegt.
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