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Vorträge im Rahmen der Hellas (Saison 2025/2026)

Bevorstehende Vorträge im aktuellen Vereinsjahr
4.3.2026, 18:15 Uhr : Prof. Dr. Stefan Rebenich (Bern)
«Aufbruch zu neuen Ufern? Die Altertumswissenschaften in den 1920er Jahren»
22.4.2026, 18:15 Uhr : Prof. Dr. Ombretta Cesca (Lausanne)
«Gods on Stage in Attic Drama»
6.5.2026, 18:15 Uhr : Dr. Christian Russenberger (Rostock)
«Lieblingsnamen am Grab: Zu den Kalos-Inschriften auf frühklassischen weissgrundigen Lekythen aus Athen»
Alle Vorträge im aktuellen Vereinsjahr
TerminReferent/in, Titel und Beschreibung
Dienstag, den 28.10.2025
18:15 Uhr
KOL-G-204
Einladung (PDF)

Prof. Dr. Katharina Heyden (Bern)
Unterscheiden, ohne zu trennen: Kollektive Weisheit im fünften Jahrhundert n. Chr.
 
Wie lassen sich Gegensätze zusammenhalten, ohne ihre Gegensätzlichkeit aufzuheben? Die Referentin entwickelt diese Kunst der Unterscheidung als Grundfigur christlichen Weltverstehens im Dialog mit Quellen aus dem fünften Jahrhundert. Die Konzilsakten von Chalcedon spiegeln das Ringen um die Unterscheidung von göttlicher und menschlicher Natur in der Person Jesus Christus. Anekdotische Aussprüche von Wüstenmönchen zeigen, wie die widerstrebenden Regungen der menschlichen Seele auf heilsame Weise unterschieden werden können. Katharina Heyden behandelt die Konzilsakten und Spruchsammlungen zugleich historisch-kritisch und theologisch-konstruktiv, indem sie ihre komplexen Wirkungsgeschichten verfolgt. Sie wirft ein neues Licht auf kollektive Wissensproduktion im fünften Jahrhundert und wendet die Kunst zu unterscheiden, ohne zu trennen, auf die historische Verflechtung des Christentums mit Judentum und Islam an.

Dienstag, den 18.11.2025
18:15 Uhr
KOL-G-204
Einladung (PDF)

Prof. Dr. Markus Hafner (Zürich)
Der Gnomon von 1925 bis 1949: Eine kritische Rückschau zum 100jährigen Jubiläum der altertumswis-senschaftlichen Rezensionszeitschrift
 
Der Hellas-Vortrag zeichnet anhand erstmals veröffentlichter Korrespondenz die Verstrickungen renommierter Altertumswissenschaftler in das nationalsozialistische Regime Deutschlands nach. Konkret legen die in Archiven und Nachlässen entdeckten Briefe die Entwicklungen der 1925 gegründeten Rezensionszeitschrift Gnomon am Beginn und Ende der NS-Herrschaft offen; sie werfen zudem ein neues Bild auf Karrieren und Fachpolitik in den ersten Jahrzehnten der deutschen Nachkriegszeit. Insgesamt treten am Beispiel des Gnomon die verschiedenen Motivationen und Spielräume einzelner Akteure hervor, die zwischen persönlicher Loyalität mit ausgegrenzten Wissenschaftlern und politischer Ideologie hin- und hergerissen waren.

Mittwoch, den 4.3.2026
18:15 Uhr

Prof. Dr. Stefan Rebenich (Bern)
Aufbruch zu neuen Ufern? Die Altertumswissenschaften in den 1920er Jahren
Jubiläumsveranstaltung: 100 Jahre Hellas Zürich; zuvor Mitgliederversammlung (Beginn: 17.45 Uhr)

Mittwoch, den 22.4.2026
18:15 Uhr

Prof. Dr. Ombretta Cesca (Lausanne)
Gods on Stage in Attic Drama
(in englischer Sprache)

Mittwoch, den 6.5.2026
18:15 Uhr

Dr. Christian Russenberger (Rostock)
Lieblingsnamen am Grab: Zu den Kalos-Inschriften auf frühklassischen weissgrundigen Lekythen aus Athen